28 März 2013

[Rezension] Kristina Ohlsson - Aschenputtel


REZENSION

Titel: Aschenputtel
Autor: Kristina Ohlsson
Verlag: blanvalet
Seiten: 495
Preis: 9,99 €
 bei reBuy für 2,39€ ergattert (ungelesen)
ISBN: 978-3442375806
Bewertung: 4 von 5 Sternen

Debütroman der schwedischen Autorin Kristina Ohlsson.

1. Teil der Fredrika Bergaman-Reihe.
Im schwedischen sind bereits 4 Teile erschienen.






Klapptext:
Hochsommer in Schweden. Es regnet in Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus aufs Bahngleis, um ungestört zu telefonieren - und wird von ihrer Tochter getrennt., als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird, entwickelt sich der Fall zu einem Albtraum.

Meine Meinung:
 Das Ermittlerteam von Achenputtel besteht aus dem Teamchef Kommissar Alex Recht, seinem Kollegen Peder Rydh, der Zivilistin im Polizeiapparat, wie es im Buch so schön heißt, Fredrika Bergman und ihre Assistentin Ellen. Fredrika ist nämlich keine Polizistin sondern zivile Ermittlerin.
Diese, sowie familiäre Situation der Teammitglieder sorgen für Spannungen untereinander. Zwischen Peder und Fredrika herrscht eine Art Konkurrenzkampf. Auch die Art wie die einzelnen Charaktere mit der Situation umgehen wird sehr genau beschrieben, wobei die beiden männlichen Hauptermittler dabei sehr oft Fredrikas Verhalten abwertetend bewerten und dies darauf zurück führen, dass sie eben keine richtige Polizistin ist. Es herrschte also zunächst mal kein sehr vertrautes Verhältnis unter den Ermittlern.
Insgesamt nimmt auch ein Großteil des Buches das drum herum und das Privatleben dieser wichtigen Figuren im Vordergrund, woran ich mich zunächst auch erstmal gewöhnen musste.

Das Buch ist aufgeteilt in drei offizielle Teile und eine kurzes Abschluss-Kapitel zwischen Teil Zwei und Teil Drei. Eigentlich kann man sagen, dass Teil Eins und Teil Zwei den wirklichen Ermittlungsfall behandeln. Das Abschluss-Kapitel eben diesen Fall abschließen und Kapitel Drei sich nur mit Dingen befasst, die nach Abschluss des Falles noch sagen waren: Situation der Ermittler im Privatleben nach Abschluss des Falles.
Was mich gerade an dieser Aufteilung störte, waren die Titel der Teile. Teil Eins nannte sich: "Falsche Fährte" und sie behandelte wie betitelt auch die Ermittlung in eine falsche Richtung. Und das obwohl Fredrika Bergman an einigen Stellen ihre Mitstreiter darauf aufmerksam machte, dass man sich vielleicht auch auf andere Dinge konzentrieren sollte. Deswegen fand ich diesen Teil auch wirklich etwas weniger spannend als die zweite Hälfte des Buches. In ihrer Danksagung im Anschluss des Buches sagte die Autorin allerdings auch selber man hätte ihr beim Schreiben geraten: "Du musst über 90 Seiten hinauskommen, danach kannst du immer weiterschreiben!" Ich würde dem so ziemlich zustimmen. Diesen Eindruck hatte man auch beim Lesen. Hatte man irgendwann einen betimmten Punkt im ersten Teil erreicht konnte man es auch sehr angeregt weiterlesen. Den zweiten Teil fand ich dann sogar sehr spannend. Auch wenn es zum Schluss sehr schnell voranging. Das hat mir am Anfang gefehlt.

Insgesamt würde ich Ohlsson zu ihrem Debütroma gratulieren. Sie hat mich auf jeden Fall von ihrer Schreibkunst überzeugt und ich werde mir bestimmt auch ein weiteres  Buch von ihr kaufen. Von mir gibt es also letztlich 4 von 5 Sterne. Und die Leseprobe im Anhang des Buches lies sehr viel gutes erhoffen.


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