08 Mai 2013

[Rezension] Frances Fyfield - Blind Date


Titel: Blind Date
Autor: Frances Fyfield
Verlag: Editionnova
Seiten: 383
Preis: war ein Geschenk
ISBN: bei dieser Ausgabe nicht vorhanden

Bewertung: 1 Schildkröte

Diese Ausgabe wurde im Weihnachtsverkauf im letzten Jahr bei Aldi erworben. Ich habe also keine Ahnung wie teuer eine andere Ausgabe sein könnte.

Klapptext

Es brennt wie die Hölle: Bei Ermittlungen zum Mord an ihrer Schwester wird die Ex-Polizistin Elisabeth Kennedy Opfer eines Säureanschlags. Doch sie lässt nicht locker und ermittelt weiter.

Als ein weiterer Mord geschieht, führt die Spur bald zum dubiosen Heiratsinstitut "Select Friends". Elisabeth lässt sich in die Kartei des Instituts aufnehmen. Was zunächst harmlos erscheint, entwickelt sich zu einem gefährlichen Unterfangen...

Zur Autorin


Frances Fyfield ist lediglich das Pseudonym der englischen Schriftstellerin Frances Hegarty. Sie wurde 1948 in England geboren und veröffentlicht ihre Werke unter dem Mädchennamen ihrer Mutter. Bloß einige ihrer Werke Mitte der 1990er veröffentlichte sie unter ihrem richtigen Namen. Sie lebt aktuell in London, schreibt unter anderem Kurzgeschichten für Magazine und für Radio und erhielt einige Auszeichnungen. Einige ihrer Werke wurden verfilmt.

Meine Meinung

Ähm...joa... den Inhalt sparen wir uns mal, denn ich muss sagen, dass dieses Buch so langatmig ist, dass ich bei na groben Zusammenfassung bestimmt schon den ganzen Inhalt darlege. Das Buch war ein Geschenk, der Klapptext ist in meinen Augen sogar noch sehr interessant und lässt einen noch gut hoffen.
Schlagt, kratzt und beißt mich bitte nicht, ABER ich konnte dieses Buch wirklich überhaupt nicht leiden. Sie mag sehr erfolgreich sein, mir sagt ihr Schreibstil aus irgendeinem Grund überhaupt nicht zu.

Alleine der Einstieg ins Buch war für mich sehr schwer. Die Protagonistin ist durch einen Säureanschlag verletzt worden. Laut Klapptext passierte dies bei den Ermittlungen zum Mord an ihrer Schwester. Das erste Mal erwähnt wird die Schwester aber erst viel später. Stattdessen werden viele Charaktere vorgestellt. Das ganze war für mich in sofern sehr schwer nachzuvollziehen, da teilweise Mitte im Kapitel oder gar Absatz die Perspektive gewechselt wurde. Und dabei nicht nur zwischen zwei Charakteren, sondern teilweise wechselte die Perspektive auch bei ein und dem selben Charakter von der Er-/Sie- Erzählung zum Ich-Erzähler. Das fand ich nicht nur sehr unpassend sondern auch schlecht zu lesen.
Der ständige Perspektivewechsel sorgte für eine so große Unruhe, dass ich gar nicht immer ganz verfolgen konnte, wofür irgend eine Szene jetzt gerade gut war.

Mit der Protagonisten wurde ich nicht sehr warm. Sie war mir weder sympathisch noch sorgte sie irgendwie dafür dass ich ihre Geschichte weiter verfolgen wollte. War auch nicht so nötig. Die ersten 130 Seiten passierte für mein empfinden nämlich überhaupt nichts. Sie kraucht so vor sich hin. Bis sie sich, wie im Klapptext vorhergesagt, bei diesem Heiratunternehmen einschreibt, vergeht für mich auch gefühlt das komplette Buch.
Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Ende und der Ausgang der Geschichte sogar letztlich gar nicht wirklich interessierte. Habt ihr schon mal erlebt, dass euch bis zum Ende eines Buches nur noch 80 Seiten fehlen und ich wollt dann nicht mal wissen wie es ausgeht?
Besagte 80 Seiten habe ich dann nur noch grob überflogen. Für mich war der Zug da bereits längst abgefahren.  

Abschließende Bewertung


Ich habe vor dem Schreiben dieser Rezension hier und da etwas zur Autorin gelesen und bin völlig irritiert darüber, dass ihre Werke wirklich so gut sein sollen. Für mich war Blind Date wirklich überhaupt nichts. Und ich bin auch völlig unentschlossen ob ich der Autorin wirklich noch mal eine Chance geben mag. Sie hat bei mir jedenfalls einen bleibenden, nicht sehr guten, ersten Eindruck hinterlassen. Letztlich gibt es genau eine! Schildkröte. Und zwar bloß, weil ich mir die Mühe gemacht habe das Buch auch zu beenden.




Kommentare:

  1. So ging es mir mit "Nacht" von Laymon ^^ und ich bin froh, dass ich ihm noch eine Chance gegeben habe. "Der Keller" war grandios.

    Liebst, Lotta.

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  2. Ja, klar.
    Also es geht um eine Gruppe von jungen Leuten die gerne das Mittelalter nachspielen. Diese Gruppe nennt sich Saeculum. Es finden bei denen immer Conventions statt, wo sie spielen, dass sie im Mittelalter wären. Bastian ist die Hauptfigur und hatte vorher mit Mittelalter nix am Hut, bis er Sandra kennenlernte. Sie nimmt ihn auf eine Convention mit und die ist in einem Waldstück. Um dieses Waldstück gibt es eine Sage, dass es verflucht sein ... und dann fangen an komische Dinge zu passieren. ;)

    Liebst Lotta

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  3. Ich hatte auch schon Bücher, bei denen ich mich gefragt habe, warum die so hochgelobt wurden...
    Vielleicht kannst Du das Buch ja noch gegen ein Besseres eintauschen ;)

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SHORTCUTS

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