26 August 2015

[Rezension] Madeleine Reiss - Ich lass dich nicht los

Quelle: Goldmann
„Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ 
Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ...
♣ Madeleine Riss ♣ Ich lass dich nicht los
♣ 
Goldmann ♣ 352 Seiten ♣  9,99 €

Welche Verbindung besteht wohl zwischen zwei Müttern, die sich an einem Tag am Strand zufällig treffen und dann direkt wieder aus den Augen verlieren? Für Carrie ist es der schlimmste Tag in ihrem Leben. Der Tag an dem sie Charlie verlor.
Eine Geschichte über das Loslassen und Weitermachen.

 Meine Meinung
Zu verfolgen wie Carrie ihren Alltag meistert, nach dem Verlust ihres einzigen Kindes fand ich schaurig, aber auch meisterhaft. Eine schwierige Situation, mit der in diesem Buch wirklich sehr vorsichtig umgegangen wird. 

Zu Beginn wird einem die Verbindung der beiden Mütter nicht sehr deutlich. Der regelmäßige Wechsel zwischen den Erinnerungen und aktuellen Erlebnissen von Carrie und Molly, sorgen für ein sehr verzwicktes vorankommen innerhalb der Geschichte. Es dauert sehr lange bis die Geschichte wirklich Fahrt aufnimmt. Das Buch an sich ist aber sehr schnell gelesen. 

 In ihrer Verzweiflung klammert sich Carrie an jeden Strohhalm. Denn die Leiche von Charlie wurde nie gefunden. Mollys Sohn lernte Charlie an jenem Tag am Strand kennen und auch wenn sich die Jungen danach nie wieder sahen, hat Mollys Sohn plötzlich einen Imaginären Freund, der auf den Namen Charlie hört. Anfangs fand ich das sehr befremdlich. Als dann Carrie von ihrer Mutter zu einem Medium geschleppt wird , das Stimmen aus dem Jenseits empfängt, wird es noch viel abstruser. Das Ganze gleitet irgendwann ins unglaubwürdige ab. 

 Fazit 

 Insgesamt fand ich Ich lass dich nicht los doch sehr spannend, auch wenn alle Szenen rund um das Medium für mich sehr fantastisch erschienen. Das ist einfach nichts für mich. Trotzdem fand ich die traurigen Situationen der Mütter sehr fürsorglich gestaltet. Das Buch war ein ständiges auf und ab. Ein starkes Wechselbad der Gefühle. 

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